Palliativmedizinischer Dienst an der Steigerwaldklinik

Dr. med. Christian Graf, Oberarzt in der Anästhesie der Steigerwaldklinik Burgebrach

Pressemitteilung | 01.02.2016 BAMBERG

Auch in 2016 setzen die Kliniken des Landkreises die kostenfreie Serie ihrer Gesundheitsvorträge fort. Zum Auftakt im neuen Jahr fand der Vortrag mit dem Thema „Palliativmedizinischer Dienst an der Steigerwaldklinik“statt.

Trotz des Fortschrittes in der Medizin ist es nicht möglich alle Krankheiten zu heilen. Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung leiden oftmals unter Schmerzen und vielen weiteren Symptomen. Diese Symptome haben starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten, genauso wie psychische und soziale Sorgen. Mit der Etablierung des Palliativmedizinischen Dienstes hat es sich die Steigerwaldklinik Burgebrach zur Aufgabe gemacht, während eines Klinikaufenthaltes den Bedürfnissen dieser Patienten und deren Angehörigen besondere Aufmerksamkeit zu schenken und Unterstützung anzubieten.

„Was bedeutet Palliativmedizin?“, diese Frage beantwortete Dr. Christian Graf, Oberarzt der Anästhesie-Abteilung in der Steigerwaldklinik Burgebrach gleich zu Beginn seines Vortrages. „Palliativmedizin ist die aktive ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung und einer begrenzten Lebensdauer.“ Ziel ist das Lindern aller Arten von Leiden und das Erreichen einer bestmöglichen Lebensqualität.
Die Besucher erfuhren von der erst jungen Geschichte der Palliativmedizin, z.B. eröffnete 1984 in Deutschland die erste Palliativstation, und von der relativ rasanten Entwicklung der Palliativstationen, der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und der Palliativmedizinischen Dienste an Kliniken. Im Austausch mit den Angehörigen und allen beteiligten Ärzten erfolgt die palliativmedizinische Betreuung durch ein ganz speziell zusammengesetztes Team. Palliativärzte, speziell ausgebildetes Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Psychologen, Ernährungsberater, Sozialdienst und weitere Therapeuten bilden das Team um den Patienten. Sehr detailliert erläuterte der Facharzt im weiteren Verlauf der Veranstaltung, anhand von Beispielen, wie eine palliativmedizinische Beratung und Behandlung aussehen kann.

Nach dem Krankenhausaufenthalt, wieder zuhause, kann der Patient oder seine Angehörigen durch die Mitarbeiter des SAPV -Spezialisierte ambulante Palliativversorgung weiter betreut und unterstützt werden.

Es tut gut zu wissen, dass in den schweren Tagen eines Lebens diese ausgebildeten Teams für Patienten und Angehörige da sind.

Der nächste Gesundheitsvortrag in der Steigerwaldklinik Burgebrach findet am 24. Februar statt. Titel des Vortrages wird dann „Fructoseintoleranz – wie soll ich mich verhalten?“ sein, den Chefarzt Dr. med. S. Maaß vorträgt.
Eine Jahresübersicht der geplanten Gesundheitsvorträge finden Interessierte auf der Internetseite der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg www.krankenhausgmbh-bamberg.de unter Aktuelles.

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