Schlanker und fitter werden!

Pressemitteilung | 03.04.2014AOK-Tipps für gesundes schrittweises Abnehmen

Bewegungsmuffel tun sich sowohl beim Abnehmen als auch beim Gewichthalten schwer. Daher der Rat an alle Abnehmwilligen: Ausreichend Bewegung gehört von Anfang an dazu, wenn die Pfunde purzeln sollen! „Durch Sport in angemessener Form verbraucht der Körper Energie und langfristig kann sich durch zusätzlich aufgebaute Muskulatur sogar der Kalorien-Tagesbedarf, der sogenannte Grundumsatz, dauerhaft erhöhen“, so Dorothea Hilgert, Bewegungsfachkraft bei der AOK-Direktion in Bamberg. Sport ist beim Abnehmen auch deshalb so wichtig, weil weniger Körpereiweiß abgebaut wird, um den Kalorienbedarf zu decken. „Wer sich bewegt, bei dem geht’s schneller an die Fettreserven“, so Hilgert. Und es sollen ja die Fettpolster und nicht die Muskeln schmelzen. Auch die Sportexpertin befürwortet das langsame Abnehmen mit viel Bewegung: „Der Körper baut mehr Muskeln auf und das Gewebe wird straffer, aber das geht nicht von heute auf morgen, sondern braucht mehrere Wochen Zeit“. Daher gilt auch bei der Umstellung auf mehr Bewegung: Langsam anfangen und allmählich steigern, aber dabei bleiben. Wenn sich nach einigen Wochen ein Stillstand auf der Waage zeigt, kann dies sogar ein gutes Zeichen dafür sein, dass sich Muskeln gebildet haben und Fett abgebaut wurde. Denn Muskeln sind schwerer als Fettgewebe.

Welcher Sport ist der richtige?

Optimal für die körperliche Fitness sind drei bis vier Trainingseinheiten von 20 bis 30 Minuten pro Woche. Auf keinen Fall sollten Abnehmwillige sich und ihren Körper überfordern. Wichtig ist es, sich für eine Sportart zu entscheiden, die wirklich Spaß macht und die man so auf Dauer beibehalten will. Empfehlenswert ist laut Hilgert ein regelmäßiges Ausdauertraining: „Am besten geeignet sind Sportarten, die möglichst viele Muskelgruppen beanspruchen, zum Beispiel Schwimmen, Walken, Joggen oder das AOK Reaktiv Training“. Diese wirken positiv auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Knochen, Sehnen und Bänder werden gekräftigt, die Gelenke bleiben beweglich und die Muskulatur wird gestärkt. Aber auch Bewegung im Alltag bringt etwas, Treppen sind beispielsweise gute „Fitnesstrainer“. Noch ein Tipp: Kluge Ausdauersportler wissen: Nur wer sich beim Training noch unterhalten kann, ist im grünen Bereich.

Wer in seiner Freizeit Sport treibt, braucht keine spezielle Kost. Auch bei den Getränken ist man mit Apfel- oder anderen Fruchtsaft-Schorlen auf der sicheren Seite. Aber Sport kann zusätzlich zu einer gesünderen Ernährung motivieren, denn wer will sich schon die mühsam abtrainierten Kalorien gleich wieder anfuttern?

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