Beweglich sein, selbstständig bleiben: GEWOBAU Erlangen präsentiert Mobilitätshilfen für Senioren

Pressemitteilung | 21.06.2013

GEWOBAU Erlangen stellt in der Kurt-Schumacher-Straße Mobilitätshilfen für Senioren vor –Proberunden mit Elektromobilen, Rollatoren und Rollstühlen – GEWOBAU macht sich im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „EMN-Moves“ stark für ein umgebungsunterstütztes, selbstständiges Leben im Alter – GEWOBAU-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Elisabeth Preuß: „Mobilitätshilfen geben älteren Menschen Beweglichkeit zurück und ermöglichen aktive Teil-habe am Leben – sie mobilisieren Körper und Geist.“

ERLANGEN – Beweglich bleiben und am Leben teilnehmen, obwohl der Körper nicht mehr uneingeschränkt mitmacht? Für viele Menschen werden auch kurze Wege im Alltag mit zunehmendem Alter zur Herausforderung und Belastung. Mobilitätshilfen wie Rollatoren und neuartige Elektromobile ermöglichen es Senioren, trotz körperlicher Einschränkungen weiterhin aktiv und vor allem selbstständig zu bleiben. Um gerade ihre älteren Mieter für diese prak-tischen Bewegungs-Möglichkeiten zu sensibilisieren, präsentierte die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU Erlangen einen abwechslungsreichen Fuhrpark im Außenbereich ihrer Wohnanlage in der Kurt-Schumacher-Straße, Ecke Allee am Röthelheimpark. Senioren und Anwohner informierten sich über die Vorteile und Funktionsweise von Rollatoren, elektrischen Rollstühlen und neuartigen Elektromobilen. Fachkundige Mitarbeiter der Nürnberger Firma Reha & Care bauten Berührungsängste mit den Vehikeln ab und ermutigten zum Ausprobieren. In einem Parcours konnte die Überwindung verschiedener Hürden erprobt werden.

Hilfestellungen im Alltag

„Barrierefreiheit ist in neuen Wohnräumen heute Standard. Das gilt jedoch nicht für die weitläufige Umgebung. Trotz guter Infrastruktur ist die Überwindung weiterer Wege für ältere Men-schen oft zu anstrengend. Mobilitätshilfen geben älteren Menschen ein gewisses Maß an Be-weglichkeit zurück, ermöglichen eine aktive Teilhabe am Leben und verhindern sozialen Stillstand. Sie mobilisieren Körper und Geist“, erläutert Dr. Elisabeth Preuß, Aufsichtsratsvorsitzende der GEWOBAU Erlangen. Vor allem das Elektromobil stieß bei der Zielgruppe auf reges Interesse. Das elektronisch betriebene und dadurch höchst umweltverträgliche Fahrzeug ist ergonomisch geformt und lässt sich intuitiv bedienen. Es fährt mit gedrosselter Geschwindigkeit und kann deshalb mühelos und sicher auf Fuß- und Radwegen genutzt werden. Es bahnt sich außerdem ohne Probleme seinen Weg durch die Regalreihen eines Supermarkts, ein Korb bietet Platz für Besorgungen. Vier Reifen geben dem Gefährt Stabilität. Der gefederte Sitz lässt sich in der Höhe individuell anpassen und bietet zusätzlichen Komfort. Bis zu 40 Ki-lometer am Stück kann das Elektromobil zurücklegen und ist damit eine nachhaltige Stütze im Alltag.

Wegweisendes Projekt

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Verbundprojektes „EMN-Moves“ ausgerichtet. Gestützt durch Projektpartner aus den unterschiedlichsten Bereichen analysiert die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative ganzheitlich die Wohnbedingungen von älteren Menschen, definiert Missstände und optimiert altersgerechte Wohnsituationen durch gezielte Maßnahmen in drei Projektquartieren in Erlangen, Bamberg und Nürnberg, die vor allem die Eigenständigkeit der älteren Bewohner fördern. Die GEWOBAU ist ein Projektpartner der ersten Stunde. „Es geht uns bei EMN-Moves nicht nur darum, das Leben für ältere Menschen zu erleichtern und ihnen möglichst viele Dinge abzunehmen. Wir zeigen Wege auf, wie man auch als betagter, körperlich eingeschränkter Mensch dank kleiner Hilfestellungen nachhaltig aktiv bleiben kann, weiterhin autonom handelt und es vermeidet, plötzlich auf dem Abstellgleis zu stehen“, so die für das Projekt zuständige GEWOBAU-Mitarbeiterin Carola Lengenfelder.

Gemeinsam mobil

Parallel zur Demonstration der Mobilitätshilfen sorgten die Seniorenbetreuerinnen der AWO für die Bewirtung und ein geselliges Miteinander. Mit altersgerechten Dienstleistungen steigern die AWO-Engel seit 2012 vor Ort die Lebensqualität der älteren GEWOBAU-Mieter. Der Begegnungsraum im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes in der Kurt-Schumacher-Straße dient aber auch als Kontaktschmiede. Alle zwei Wochen haben Senioren hier die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.

 

 

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