05.12.2012 | Von: Verband deutscher Ökotrophologen (VDOE)/ BZgA

Was hilft gegen Kater nach Silvester?

Das bunte und oft feuchtfröhliche Treiben zum Jahreswechsel steht an. Was danach bleibt ist nicht selten eine zweite Rechnung für den Alkoholkonsum der letzten Nacht - der Kater. Was man dagegen tun kann und welche Tipps nur Gerüchte sind, erklären der Verband deutscher Ökotrophologen (VDOE) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Bildquelle: Alexandra H. / pixelio.de

Eine der Hauptursachen für den Kater ist die Austrocknung des Körpers aufgrund einer erhöhten Wasserausscheidung. Mit dem Wasser werden gleichzeitig vermehrt Mineralstoffe wie Magnesium und Natrium ausgeschieden. Aus diesem Grund rät Urte Brink vom VDOE zu einer mineralstoffreichen Kost. Als Getränke empfiehlt sie Mineralwasser oder idealerweise Kakao, da dieser besonders viel Magnesium enthält. Auf das Trinken von Kaffee sollte dagegen verzichtet werden, denn dadurch kann die Ausscheidung von Magnesium zusätzlich verstärkt werden. Ein optimales Katerfrühstück ist Getreidemüsli mit frischem Obst, Joghurt und Nüssen. Wer lange im Bett bleibt und gut ausgeschlafen ist, hat gute Chancen weniger unter den typischen Katerbeschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Händezittern zu leiden. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann sehr gut tun. Jedoch sollte bei einer erhöhten Lichtempfindlichkeit zu viel Sonnenlicht vermieden werden.

Wer vor dem Trinken vorsorglich fettreiche Kost oder Kopfschmerztabletten zu sich genommen hat, darf sich über den trotzdem vorhandenen Kater am nächsten Tag nicht wundern. Die BZgA räumt mit einigen Gerüchten auf: Fetthaltiges Essen verzögert nur die Alkoholaufnahme, ins Blut gelangt der Stoff aber trotzdem. Auch die Einnahme von Kopfschmerztabletten vor dem Schlafengehen schützt nicht vor dem Kater.


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